Glossar
Strategisches Netzwerken
Der zielgerichtete, methodisch gesteuerte Aufbau und die aktive Pflege beruflicher Beziehungen zur Erreichung persönlicher und organisationaler Ziele. Unterscheidet sich von ungeplanten sozialen Kontakten durch Intentionalität, Systematik und Messbarkeit.
Netzwerkkompetenz
Die erlern- und entwickelbare Fähigkeit, Beziehungen strategisch aufzubauen, situativ zu aktivieren, zu pflegen und in konkreten Nutzen zu überführen – für Individuen und Organisationen gleichermaßen.
LINK-Modell®
Das von Katharina Schleeberger wissenschaftlich entwickelte Modell zur Systematisierung individueller Netzwerkkompetenz.
Networkbook®
Beziehungskapital
Der strategische Wert eines aktiv gepflegten Netzwerks für Individuen und Organisationen. Beziehungskapital zeigt sich im Zugang zu Informationen, Karrierechancen, Talenten und organisationaler Resilienz.
Organisationales Netzwerken
Die kollektive Netzwerkfähigkeit einer Organisation als strategische Ressource. Beschreibt, wie gut eine Organisation interne und externe Beziehungen aufbaut, pflegt und für messbare Unternehmensziele aktiviert.
Netzwerkdiversität
Die strukturelle Vielfalt eines Netzwerks hinsichtlich Branchen, Hierarchieebenen, Funktionen und Perspektiven. Ein diversifiziertes Netzwerk erhöht Innovationsfähigkeit und schützt vor homogenen Informationsquellen.
Wissensdiffusion
Talentmobilität
Die Fähigkeit einer Organisation, Talente intern zu entwickeln, zu versetzen und zu binden. Gut vernetzte Mitarbeitende erkennen interne Karrierechancen früher und nutzen diese häufiger – was die Besetzungseffizienz erhöht.